Alytus
 
Alytus (57,5 Tausend Einwohner) ist die Hauptstadt der ethnografischen Region Dzūkija. Im Gebiet Alytus befinden sich der Dzūkija- Nationalpark, mit wunderschönen Landschaften; der Meteliai- Regionalpark; der Regionalpark der Nemunas- Schlingen sowie das Žuvintas- Reservat, mit einer Vielfalt verschiedener Vögel. In vielen ethnografischen Dörfern des Dzūkija- Nationalparks werden noch immer alte Handwerke betrieben. Von den Schlossbergen Merkinė, Liškiava und Punia eröffnen sich den Besuchern die wundervollen Panoramen der Umgebungen.
 
Geschichte von Alytus
Die Ursprünge der Stadt Alytus reichen bis in das 14. Jh. zurück, als Alytus noch eine Burg auf einem Hügel am Zusammenfluss von Nemunas und Alytupis war. 1581 wurde Alytus das Stadtrecht eingeräumt.
 Während der Zarenokkupation, Ende des 19. Jh., wurde Alytus in eine Verteidigungsstadt umgewandelt durch die eine Chaussee und eine Eisenbahn gelegt wurden. Aus den Zeiten der Festungsstadt sind sogenannte Artilleriekasernen im Wald erhalten geblieben, die sich in der Nähe der Garnison-Kirche und des Kasernenparks, mit Saratow- Kasernen, befindet.
 An die  Gräueltaten des Zweiten Weltkrieges erinnert ein Obelisk, das im Gedenken an das Massengrab der im Wald Alytus getöteten Kriegsgefangenen und Zivilpersonen errichtet wurde. Während der Nazi-Okkupation wurde
n im Wald Vidzgiris ca. 60 000 Juden ermordet und begraben. Auf dem höchsten Hügel des Memorials steht das dafür errichtet Schmerzensdenkmal - ein gebrochener David-Stern. Besichtigungen des gepflegten Alten Stadtparks, des Friedensdenkmals (Friedensengel) und des Memorial für die Unabhängigkeit Litauens gefallenen Partisanen des Kreises Dainava lohnen sich allemal. Darüber hinaus sei erwähnt, dass 1944 in Alytus das legendäre französische Fluggeschwader „Normandie – Nemunas“ verweilte, das gegen den Faschismus kämpfte.