Klaipėda
 
In Klaipėda (158,9 Tausend Einwohner) befindet sich der nördlichste, nicht zufrierende, Hafen des Ostseegebietes. Die archaische Architektur der Hafenstadt erinnert an die der Nordländer. An einigen der erhalten gebliebenen Gebäude in der gemütlichen Altstadt erkent man deutlich den Fachwerk-Stil oder Elemente des Jugendstils.
 
In Klaipėda bestehen noch immer viele beeindrukende Traditionen rund um das Thema „Ostsee“ . So wird hier beispielsweise seit 1934 jedes letzte Juli-Wochenende das Meerfest gefeiert. An diesem Tag treten viele Kunstkollektive auf und finden Handwerker-Messen statt. Teilnehmer und Gäste reisen hierfür nicht nur aus den verschiedenen Regionen Litauens an, sondern kommen teilweise extra aus anderen Ländern. In der im 19. Jh. erbauten Kopgalis- Festung finden See-, Natur- und Schifffahrtausstellungen statt. In ihren eigenartigen Gebäuden befindet sich ebenfalls ein umfangreiches Meeresmuseum und -aquarium. Im Delphinarium des Museums finden täglich Vorführungen mit Delphinen und kalifornischen Seelöwen statt, die viele Zuschauer heranziehen. Ein weiteres interessantes Angebot dieser Einrichtung ist die Delphinetherapie für Kinder mit Behinderungen.
 
Geschichte von Klaipėda
Klaipėda (158,9 Tausend Einwohner) stellt seit jeher ein wichtiges Handelszentrum für das Land dar. Bereits im 13. Jh. wurde die Stadt von Händlern aus dem Norden und Osten besucht, die mit ihren Schiffen die Ostsee überquerten. Als Gründungsdatum Klaipėdas gilt der 1. August 1252; 1257 wurde der Stadt das Lübecker Stadtrecht eingeräumt.
 
 
 
15°