VERLOCKENDES MEER UND WEISSER SANDSTRAND
 
Litauen liegt an der Ostsee, deren Küste man zu den schönsten in ganz Europa zählt. Machen Sie eine Reise ans Meer, um sich zu erholen, neue Kraft zu tanken und an den litauischen Sandstränden die Sonne zu genießen.
 
Die litauische Ostseeküste
 
Die Ostsee dringt tief in das Landesinnere und ihre Küste gilt als eine der attraktivsten in Europa. Zu Litauen gehört ein Küstenstreifen von 90km Länge. Das ist zwar nicht viel, aber dafür  ist die Küste hier besonders eindrucksvoll. Feine weiße Sandstrände, die weißen Dünen der Kurischen Nehrung, quirlige Kurorte mit allerlei Freizeitangeboten oder historische Fischergehöfte – die still rauschende Ostsee hat für alle etwas zu bieten.
 
Hier wird niemand enttäuscht
 
Das grüne Meer und die weißen Strände sind natürlich vor allem an heißen Sommertagen verlockend, doch es gibt nicht wenige Urlauber, die die Küste  im frühen Frühjahr oder Spätherbst besuchen.
Am Badestrand kann man hervorragend faulenzen, Segler gleiten über die Wellen des Meeres und die Freunde aktiver Freizeitunterhaltung wählen sich unter einem großen Angebot das für sie Passende aus.
Manche suchen unberührte Natur und beobachten die Vögel der spektakulären Küstenlandschaft. Kultur- und Geschichtsinteressierte besuchen Museen, alte Fischergehöfte und informieren sich über die reiche Geschichte des Landes.
Neringa ist einer der beliebtesten Kurorte des Landes. Hier finden Sie wirkliche Erholung, wenn Sie sich dem Alltag der Stadt für eine Weile entkommen möchten.
 
Sehenswürdigkeiten der Küste
 
Bei Litauern ebenso wie bei Gästen aus dem Ausland beliebt ist Palanga, der lebendigste der Küstenkurorte. Hier können Sie tagsüber im Meer Baden oder in den Dünen faulenzen, um sich später in Nahtleben zu stürzen. Es gibt Konzerte bis in den frühen Morgen, Freizeitparks und unzählige Cafés.
Die „holländische Mütze“ ist eine von den Ostseewellen erodierte, 24m hohe Steilküste, einst aus einem vor 12.000-15.000 Jahren ins Meer ragenden Gletscher entstanden. Der Berg ist von Kiefern und Eichen bewachsen und stellt einen schönen Kontrast zum ebenmäßigen Sandstrand dar. Aus diesem Grund diente er als Orientierung für Fischer und Seeleute.
Wenn Sie die Ostseeküste entlang wandern, sollten Sie nach der kostbarsten Gabe dieses Landstrichs Ausschau halten, dem Bernstein. Dieser goldfarbene Stein legt Zeugnis vorn vorhistorischen Zeiten ab, als die Ostsee sich noch nicht formiert hatte. Bernstein ist natürlich versteinerter Harz, den die vor 50 Millionen Jahren hier wachsenden Kiefern produzierten.
 
Die Fischerei – Broterwerb und Lebensart
 
Die alten Bewohner der Kurischen Nehrung waren ausnahmslos Fischer, die ihren Fang in ihren Häusern und Hütten räucherten. Auch heute noch kitzelt beim Spaziergang durch Neringa der Geruch von Räucherfisch die Nase. Geräucherte Aale, Bleie, Barsche und sogar Stinte erhält man in fast allen Restaurants und Gaststätten der Kurischen Nehrung, sowie direkt an den Ständen der Fischer.
 
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