DER REICHTUM UNSERER NATUR
 
Litauen ist wahrlich kein großes Land, hat aber dennoch eine einzigartige und noch dazu sehr vielfältige Natur zu bieten. Es gibt Ebenen, Hügel, eine reiche Fülle an Wäldern, See und Sümpfen, die wogende Ostsee mit ihren Dünen aus weißem Sand sowie die malerische Kurische Nehrung. Das Bemerkenswerteste an der litauischen Natur aber sind ihre Ursprünglichkeit und die saubere, unbelastete Luft.
 
Litauen – Land der Hügel und Täler
 
Hohe Berge wird man hier vergeblich suchen, stattdessen erblickt man blühende Wiesen, dichte Wälder und fruchtbare Felder. Wahrlich verblüffend ist allerdings die Fülle an Hügeln, auf denen in früheren Zeiten manche Burg errichtet war und in noch weiter zurückliegenden Zeiten die Vorväter der Litauer ihren Göttern Opfer darbrachten Die höchste Stelle Litauens ist der Hohe Berg im Rajon Vilnius. Er misst 293,84m und bietet einen unvergleichlichen Blick auf die umliegende Landschaft.
 
Flüsse und Seen soweit das Auge reicht
 
Litauen ist ungewöhnlich reich an Gewässern und kann fasst 3.000 Seen verschiedenster Größen, Längen und Formen sein eigen nennen. Die meisten von ihnen finden Sie im Nordosten, wo sie sich zu ganzen Seenplatten zusammenfügen. Die schönsten und bekanntesten Seen sind Drūkšiai als größter, Tauragnas als tiefster und Asveja als längster See.
 

 
 
Auch Flüsse gibt es in Litauen in Hülle und Fülle. Als Vater aller Flüsse gilt der Nemunas (dt. Memel), schließlich ist er der längste von ihnen und besonders reich an Nebenflüssen. Die litauischen Flüsse sind besonders bei Zelturlaubern beliebt und im Sommer gilt es fast für jeden Litauer als Ehrensache, wenigstens einen „seiner“ Flüsse mit dem Kajak zu bezwingen.
 
Beeren und Pilze aus nahezu unberührten Wäldern
 
In früheren Zeiten war fast das gesamte Gelände, das heute Litauen ausmacht, reine Waldfläche Auch heute noch ist immerhin fast ein Drittel des Landes von Wald bedeckt und damit Lebensraum von Beeren, Pilzen, Kräutern, Wild und Vögeln. Hier ging einst der litauische Adel auf die Jagd und in späteren Zeiten boten die Wälder Unterschlupf für Bücherträger und Partisanen. Die Flora der litauischen Wälder zeichnet sich durch besondere Vielfalt aus: es gibt tausendjährige Eichen, Frische verströmende Kiefern, weißstämmige Birken. Im Dickicht wohnen Wildscheine, Rehwild, Füchse, Grauhasen, Waldmarder und andere Tiere. Und sobald der Frühling erwacht, singen die Nachtigallen, Meisen, Buchfinken und Drosseln ihr Lied.
 
Die Natur – unser Reichtum
 
Die Litauer haben schon immer Bäume und Natur verehrt. An den schönsten Orten des Landes wurden Nationalparks errichtet, das kleine Litauen hat gleich fünf davon! Zusätzlich gibt es 30 Regionalparks, über 100 Naturschutzgebiete und 400 Objekte des staatlich geschützten Naturerbes. An all diesen Orten hat der Mensch nur beschränkte Handlungsfreiheit. Die Natur und ihre Bewohner sind bei uns gut aufgehoben.
 
-2°