A. Aleksandravičius

3 TAGE IN KAUNAS

Kaunas in drei Tagen: Haben Sie ein Drei-Tage-Ticket für Ihre Wochenenderholung in Kaunas? Dann atmen Sie ein - Sie müssen sich nicht beeilen, denn in drei Tagen lernen Sie nicht nur die Stadt Kaunas kennen, sondern auch die Geschichte des Landes. Am ersten Tag besuchen Sie die beliebtesten Orte der Touristen in Kaunas, die Kaunas schmücken. Am zweiten Tag begeben Sie sich auf eine Reise durch die Zwischenkriegszeit und die Architektur der Kaunas-Moderne, die übrigens bereits in die vorläufige Liste des Erbes der Mitgliedstaaten der UNESCO-Welterbekonvention aufgenommen wurde. Am dritten Tag verlassen Sie für kurze Zeit die Altstadt von Kaunas und reisen zu den wahrscheinlich wichtigsten Museen in Kaunas. Den Rest des Abends können Sie nach den Geschenken suchen, einkaufen oder sich entspannen.

1 TAG:

Standseilbahn & Aussichtsplattform „Aleksotas“

Nur in Kaunas finden sie die ältesten Standseilbahnen Litauens. Mit den alten Fahrzeugen erreichen Sie zwei wunderschöne Panoramen, einmal auf dem Žaliakalnis (dt. Grünberg) und die Aleksotas-Aussichtsplattform. Heute dienen noch immer dem Transport und der Unterhaltung. Die Standseilbahn Aleksotas ist seit 1935 in verbindet Sie die Altstadt mit den Flanken des Aleksotas. Von der Plattform eröffnet sich Ihnen ein weites Panorama auf das Stadtzentrum von Kaunas. Auf der gegenüberliegenden Seite befindet sich die Seilbahn von Aleksotas. Seit 1935 verbindet Sie die Altstadt mit den Flanken des Aleksotas und einer weiteren Aussichtsplattform von der Sie die beiden Flussriesen sehen.

 

Kloster Pažaislis & Wanderweg

Es ist eines der schönsten Werke der barocken Architektur in Litauen. Entworfen wurde das Ensemble des Kloster Pažaislis durch den italienischen Architekten Giovanni Battista Frediani und mit den Werken lombardischer Skulpturmeister verziert. Die Fresken entstammen der Hand des florentischen Malers Michelangelo Palloni. Erst kürzlich öffnete das Kloster seine Türen für öffentliche und kulturelle Veranstaltungen: Heute können sich Besucher mit den künstlerischen Werten des Klosters vertraut machen, auf die kulturelle Szene Litauens treffen oder an Poesieabende teilnehmen. Wachsender Beliebtheit erfreut sich auch das Musikfestival „Pažaislis“, das seit 1996 jeden Sommer in den Hallen des Klosters stattfindet. Neben dem Klostermuseums, lädt das Restaurant „Monte Pacis“ zum Verweilen ein und überrascht mit lokalen Köstlichkeiten, die die neuesten Trends der Gastronomiewelt widerspiegeln.

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Mittagessen in „Monte Pacis“

Ein Mittagessen im Restauranthotel „Monte Pacis“ ist die perfekte Wahl – besonders, wenn Sie das Kloster Pažaislis besuchen. Alle Gerichte werden mit frischen Zutaten des Klostergartens und Produkten regionaler Bauern zubereitet und mit exotischen Zutaten wie Kängurufleisch oder Angusrindfleisch verfeinert. Die wechselnden Geschmacksrichtungen, Aromen, Texturen und angenehmen Überraschungen auf dem Teller erinnern an ein gelungenes Theaterstück.

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Burg Kaunas & Zusammenfluss von Neris und Nemunas

Sie suchen nach Prunkbauten der Gotik? Dann sind Sie in Kaunas richtig. Die ehemalige Festung ist die älteste Mauer-Burg in Litauen und die einzige mit zwei Verteidigungsmauern. Erbaut wurde sie am Zusammenfluss der Flüsse Nemunas und Neris, um Angriffe der Kreuzritter abzuwehren und ein Vordringen gen Vilnius zu verhindern. Im Laufe der Zeit entstanden um die Verteidigungsmauern erste Siedlungen, die sich bis zur heutigen Stadt ausbreiteten. Heute befindet sich im Inneren eine Abteilung des Stadtmuseums und auch der Turm kann besucht werden. Noch spektakulärer sind jedoch die Veranstaltungen, die regelmäßig auf den Burgwiesen stattfinden und einen wunderschönen Blick auf den Santakos-Park bieten. Das Herz von Kaunas. Er befindet sich direkt neben der Burg und lädt zu einem Spaziergang entlang der beiden Flussriesen ein. Hier können Sie bis zur Spitze des Zusammenflusses laufen oder den Altar besichtigen, auf dem heidnische Riten durchgeführt wurden. Am Beginn des Parks finden Sie den Papsthügel, auf dem Heilige Messen von Papst Johannes Paul II und Papst Franziskus gehalten wurden.

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Rathaus und Rathausplatz

Das Rathaus Kaunas ist vom Geist der Gotik, des Barocks und des frühen Klassizismus erfüllt und besticht durch helle Farben und Formen. Sein hoher Turm ist mit 53 Meter der höchste der Altstadt. An der Hauptfassade reckt er sich wie ein Schwanenhals zum Himmel, weshalb das Haus auch unter dem Namen „weißer Schwan“ bekannt ist. Fassade und Zweck des Rathauses veränderten sich im Laufe der Zeit: Hier fanden die wichtigsten Märkte, Messen und Justizgerichte statt. Unter dem Boden des Rathausgebäudes befanden sich neun Wachsschmelzöfen, ein Gefängnis und Lagerhäuser. Heute dient es der Stadtverwaltung für Hochzeiten und andere offizielle Veranstaltungen.

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Mittagessen auf der Vilnius Straße

Ein Mittagessen im Restauranthotel „Monte Pacis“ ist die perfekte Wahl – besonders, wenn Sie das Kloster Pažaislis besuchen. Alle Gerichte werden mit frischen Zutaten des Klostergartens und Produkten regionaler Bauern zubereitet und mit exotischen Zutaten wie Kängurufleisch oder Angusrindfleisch verfeinert. Die wechselnden Geschmacksrichtungen, Aromen, Texturen und angenehmen Überraschungen auf dem Teller erinnern an ein gelungenes Theaterstück.

 

Hof Galerie

Als der litauische Künstler Vytenis Jakas vor einem Jahrzehnt das Haus in der E. Ožeškienės Straße bezog, bemerkte er, dass sich die Nachbarn entfremdet hatten und die gemeinsame Vergangenheit des inneren Hofes in Vergessenheit geriet. Er begann den Hofmauern mit Bildern und Lebensgeschichten jüdischer Familien zu bemalen, die hier einst lebten. Dafür erhielt er nicht nur große Unterstützung seiner Nachbarn, sondern auch von anderen Künstlern, die sich ihm anschließen. Heute gibt es neben den Wandmalerein auch andere Kunstobjekte und immer mehr Künstler hinterlassen ihre Spuren. Familiäre Feierlichkeiten machen den Hof lebendig und auch Stadtgäste kommen an einem Besuch nicht vorbei.

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Teufelsmuseum

Haben Sie gewusst, dass Sie in Kaunas das einzige Teufelsmuseum der Welt finden können? Hier gibt es eine Sammlung von über 3000 Teufeln - Kunstwerken, Souvenirs, Masken der bildenden und angewandten Kunst. Hier werden Ausstellungen, Feiern, Führungen und Bildungsprogramme organisiert und Besucher können originelle, witzige Souvenirs kaufen.

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Nationales Mikalojus-Konstantinas-Čiurlionis-Kunstmuseum

Das Nationale Kunstmuseum trägt den Namen des bekanntesten litauischen Künstlers Mikalojus Konstantinas Čiurlionis. Es ist das älteste und größte litauische Kunstmuseen und beherbergt fast das gesamte kreative Erbe des berühmten Malers und Komponisten. Gemälde und Grafiken des Genies werden in den Räumlichkeiten der Galerie ausgestellt, während Sie in der Musikhalle seinen Orchesterklängen lauschen können. Neben einer großen Auswahl an Führungen, können Sie auch verschiedene Musikveranstaltungen, Buchpräsentationen, Vorträgen oder Seminaren teilnehmen.

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Abendessen auf der Freiheitsallee

Die Freiheitsallee ist die längste Fußgängerzone in Kaunas und wahrscheinlich eine der längsten in Europa. Hier wuchsen einst Kiefern und es war hier ... ein Sumpf! Jetzt ist die Freiheitsallee einer der beliebtesten Orte für Spaziergänge und Unterhaltung in Kaunas, wo es viele Restaurants für jeden Geschmack gibt. Entspannen Sie sich nach einem langen, aufregenden Tag und genießen Sie das Abendessen in einem ausgewählten Restaurant.

 

2 TAG:

Vienybės aikštė – Einigkeitsplatz

Nach aufwendigen Renovierungsarbeiten erstrahlt der Einigkeitsplatz nun in einem neuen Licht. Aufgrund des futurischen Designs sind Fotos hier einfach ein absolutes Muss. Angelegt wurde der Platz, um Jugendliche, Familien, Geschäftsleute und Senioren zusammenzuführen und einen Ort der Ruhe zu schaffen, indem Altes auf Neues trifft.

 

Vytautas-Magnus-Militärmuseum

Das Vytautas-Magnus-Militärmuseum ist ein Ort, der für jeden Einwohner und Besucher der Stadt zu besuchen wert ist. Die Ausstellungen, die ständig aktualisiert werden, und Bildausstellungen ermöglichen es, die Militärwissenschaft Litauens und der Welt seit der alten Zeiten kennenzulernen und die wichtigsten Ereignisse in der Geschichte Litauens aufzuzeichnen.

Die Zeit der ersten und zweiten sowjetischen und nationalsozialistischen Besetzung ist auch in der Geschichte des Museums sehr wichtig. Das Museum war gezwungen, Exponate und historische Denkmäler zu zerstören, die für die Ideologie und Propaganda der Besatzungsregime ungünstig waren. Erst im Jahr 1988, mit dem Beginn der Reformbewegung Litauens, wurde der Museumsgarten durch Bemühungen der Gesellschaft restauriert, die Mitarbeiter bauten ideologisierte Propagandaausstellungen ab und ersetzten sie durch die Ausstellungen, die Tragödie der litauischen Nation und Armee während des Zweiten Weltkriegs und die Realität der sowjetischen Besatzung widerspiegeln.

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Kaffeepause in Krapfen-Café „Spurginė“

Das Team von „Spurginė“ beabsichtigt weder die Rezepte noch die Preise zu ändern – so wie es sich selbst zu ändern. Andernfalls wäre dieser Imbiss nicht an erster Stelle der Liste für gastronomische Klassik. Seit fast vier Jahrzehnten ist „Spurginė“ (dt. Krapfen) der süßeste Ort auf der Freiheitsallee.

 

Ein Blick auf die Zwischenkriegsarchitektur:

Ehemaliger Hauptpost Kaunas, Selbstverwaltung der Stadt Kaunas, Milchzentrum, Kinotheater Romuva, Offiziersklub | Mehr

Die Visitenkarte von Kaunas ist die Architektur der Zwischenkriegszeit. Nach dem Ersten Weltkrieg und während der Unabhängigkeitsbestreben Litauens, wurde Kaunas die wichtigste Stadt und für kurze Zeit temporäre Hauptstadt des Landes. Politik und Elite wechselten nach Kaunas, die Industrie begann sich zu entwickeln und Kaunas wurde zum Symbol eines freien Litauens. Die Gesellschaft war bereit für Veränderungen, doch er Stadt mangelte es an nutzbaren Gebäuden. Diese Lücke nutzten talentierte Architekten, die ihr Auslandsstudium abgeschlossen hatten und nach Litauen zurückkehrten. Sie brachten frische Ideen und Stile der modernistischen Architektur in ihr Land und entwarfen für Kaunas beeindruckenden Gebäuden, wie zum Beispiel die ehemalige Hauptpost, die Selbstverwaltung, das Milchzentrum, das Kinotheater „Romuva“, den Offiziersklub und viele andere.

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Mittagessen auf der Freiheitsallee

Ein Mittagessen im Restauranthotel „Monte Pacis“ ist die perfekte Wahl – besonders, wenn Sie das Kloster Pažaislis besuchen. Alle Gerichte werden mit frischen Zutaten des Klostergartens und Produkten regionaler Bauern zubereitet und mit exotischen Zutaten wie Kängurufleisch oder Angusrindfleisch verfeinert. Die wechselnden Geschmacksrichtungen, Aromen, Texturen und angenehmen Überraschungen auf dem Teller erinnern an ein gelungenes Theaterstück.

 

Führung „Reise durch die Zeit“

Das Haus Nummer 48 in der Gedimino Straße wird Ihnen besonders ins Auge fallen. Dieses Gebäude wurde 1929 von dem damals berühmten Arzt und politischen Aktivisten Pranas Gudavičius-Gudas (1876-1956) erbaut. Es diente als Krankenhaus, bevor es zu einem luxuriösen Mehrfamilienhaus umgebaut wurde, in dem viele berühmte litauische Persönlichkeiten der damaligen Zeit lebten. Inzwischen wurden die Wohnungen im Stil des Art Deco restauriert und eingerichtet. Möbel, Dekoration, Küchengeräte und selbst die Tapete und Wandmalereien entsprechen dieser Zeit. Bei einer Führung durch das Gebäude können Sie sich der Nostalgie voll und ganz hingeben und sich auf eine ungewöhnliche Zeitreise begeben.

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Standseilbahn „Žaliakalnis“

Nur in Kaunas finden sie die ältesten Standseilbahnen Litauens. Mit den alten Fahrzeugen erreichen Sie zwei wunderschöne Panoramen – den Žaliakalnis (dt. Grünberg) und die Aleksotas-Aussichtsplattform. Heute dienen Seilbahnen noch immer dem Transport und der Unterhaltung. Die Standseilbahn Žaliakalnis ist seit 1931 in Betrieb, bietet Platz für 25 Passagiere und bringt Sie in 1,4 Metern pro Sekunde auf die Spitze des Hügels, wo Sie die Kirche „Christi Auferstehung“ erwartet. Von dort eröffnet sich Ihnen ein weites Panorama auf das Stadtzentrum von Kaunas.

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Kirche Christi Auferstehung

Die Kirche Christi Auferstehung ist die größte Basilikakirche im Baltikum und ein Symbol der Unabhängigkeit Litauens, denn Sie wurde als Dankeschön an Gott für die wiedergewonnene Freiheit erbaut. Die Bauarbeiten wurden jedoch bald wieder durch die sowjetische Besatzung unterbrochen. Das Gebäude wurde beschlagnahmt und in eine Radiofabrik verwandelt. Im Jahr 1990 wurde die Kirche den Gläubigen zurückgegeben.

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3 TAG:

Museum „Fort IX“

Etwas außerhalb der Stadt liegt die IX. Fort – eine Festungsanlage der Festung Kowno und heute ein anerkanntes historisches und architektonisches Denkmal. Im Inneren finden Sie ein Museum, das über die Architektur der Festungsanlagen berichtet und Waffen sowie militärische Ausrüstung des Ersten Weltkriegs präsentiert. In Begleitung eines Reiseführers können Besucher das Innere der Verteidigungsmauern und der Ausfalltore besichtigen. Ein anderer Teil der Ausstellung widmet sich der Geschichte des ehemaligen Gefängnisses und der Gefangenen. Auch das Ausmaß der nationalsozialistischen Verbrechen und die vom NKWD durchgeführten Repressionen werden illustriert. Die größte Ausstellung des Gebäudes spiegelt die Tragödie der jüdischen Nation in Litauen wider, erzählt über das Kaunasser Ghetto und offenbart eine Vielzahl an Aufzeichnung von Menschen, die hier leiden und sterben mussten.

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Abteilung für Volksmusik des Museums der Stadt Kaunas

Das Museum ist ein exklusiver Ort, um die litauische Musikwelt kennenzulernen, denn mehr als 7.000 Exponate werden hier ausgestellt. Hier können Besucher erfahren was einzigartig Kanklės und Birbynės sind und die Welt alter litauischer Musikinstrumente erkunden. Wer richtig in Stimmung kommen will kann eine Volkstracht anziehen, mittelalterliche Tanz erlernen oder die musikalischen Treppe besteigen! Familien mit kleinen Kindern werden dieses Museum ebenfalls genießen.

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Haus von Sugihara

Dank großer Anstrengungen litauischer und belgischer Intellektueller und Geschäftsleute wurde das Museum gegründet, um dem japanischen Diplomaten Chiune Sugihara zu gedenken. Von 1939 bis 1940 war hier das japanische Konsulat untergebracht, doch berühmt wurde es, weil Sugihara während des Zweiten Weltkriegs in Litauen, Polen und Deutschland etwa 6.000 Juden das Leben rettete. Er erteilte ihnen „Lebensvisa“ nach Japan, ohne die offizielle Genehmigung der japanischen Regierung zu haben.

Das Haus von Sugihara begrüßt die Besucher mit einer modernen audiovisuellen Ausstellung. Hier gibt es viele Dokumente, die aus den Archiven Japans stammen und in Litauen bisher nicht gesehen wurden – Schreiben des Präsident Smetona, dem Vizekonsul Sugihara, Diplomatenberichte, Telegrammen der Regierungen und eine Liste ausgestellter Visa, Fotos, Pässe geretteter Familien. Eine besondere Ausstellung mit bleibendem Eindruck.

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