B. Belchev

Wälder des Nationalparks Dzūkija

In den grenzenlosen Wäldern der Dzūkija an einer Vielzahl von Seen und Flüssen spüren nicht nur die vom Lärm der Stadt müden Menschen sondern auch die Vögel die Ruhe. Höchstens die Pilz- und Beerensammler können die sich in Sträuchern, im hohen Gras und auf überfluteten Wiesen versteckten Vögel aufschrecken.

Von April bis September kann man hier die im Tal des Merkys konzertierenden Wachtelkönige, die über den Fluss Ūla hinwegfliegenden Eisvögel, die an den Ufern stehenden Schwarzstörche und die neugierigen Gänsesäger sehen.

In den altertümlichen Dörfern der Dzūken wurde der Wiedehopf noch nicht verscheucht, und die Bewohner besangen sie in Liedern. Und im Bruchwald von Čepkeliai tanzen Auer- und Birkhühner ihren Hochzeitstanz.

Wer sin der Dzūkija Vögel beobachten möchte, schlägt zwei Fliegen mit einer Klappe: Sie werden seltene Vögel sehen und sich mit dem einzigartigen Kulturerbe dieser Region vertraut machen.